Zombies begegnen uns überall: auf Kino- und Fernsehbildschirmen, in Comics, in Games, in unserem alltäglichen Sprachgebrauch. Ihre Heimat ist die karibische Insel Haiti. Entstanden sind sie aus der kulturellen Vermischung von west- und zentralafrikanischen Religionen, vorspanischen Glaubensvorstellungen sowie katholischen Einflüssen während der Zeit des Kolonialismus.
In Haiti bezeichnet „Zombi“ vor allem ein gefürchtetes Wesen, einen Untoten des Vodou, eine Person, die aufgrund eines schweren Verbrechens mit Hilfe von Drogen zur Arbeit verurteilt wird, was starke Parallelen zur Versklavung von Menschen zeigt. Gibt es diese Zombies wirklich oder sind sie nur dazu da, in der Gesellschaft durch die Androhung eines schlimmen Schicksals Ängste zu schüren? In einem Rundgang durch die Ausstellung nähern wir uns den ursprünglichen Perspektiven.