Eine junge Frau steht in einer Menschen Menge. Sie streckt mit den anderen zusammen den Arm in die Luft.

Madaniya

So. 5. Oktober, 15.30 Uhr

 

 

Dokumentarfilm von Mohamed Subahi

 

Django, Esra und Mou’men, drei junge Sudanes:innen, beteiligen sich seit Dezember 2018 an den gewaltfreien Protesten gegen die Militärregierung, die schließlich zum Sturz des amtierenden Präsidenten führen. Sie kämpfen darum, ihre persönlichen Lebensumstände zu ändern, während sie sich gleichzeitig mit den tiefgreifenden Veränderungen auseinandersetzen, die die sudanesische Dezemberrevolution mit sich bringt. Gleichzeitig werden die Hoffnungen und die Widerstandsfähigkeit der Demonstrant:innen durch verschiedene bewaffnete Gruppen, die gewaltsam um die Macht ringen, auf die Probe gestellt. Sie leisten Widerstand auf ihre eigene Weise, indem sie ihre individuellen Fähigkeiten einbringen. Obwohl sie unterschiedlichen Gemeinschaften angehören und verschiedene Mittel einsetzen, bleibt ihr gemeinsames Ziel: Madaniya, eine zivile Regierung für ihr Heimatland.

Madaniya feierte seine Premiere beim Sheffield Doc Fest und lief beim Cairo International Film Festival.

Sudan 2024, 75 Min., Originalfassung (Arabisch) mit engl. Untertiteln

 

Kurzfilme im Vorprogramm:

Bougainvillea von Yasir Faiz, Sudan 2024, 17 Min, OmeU

Nothing Happens After That von Ibrahim Omar, Sudan 2024, 12 Min, OmeU

 

Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@lindenmuseum.de

In Kooperation mit:

Eintritt

€ 8