Mann am Computer

„Human Remains“ in Museumssammlungen in Deutschland mit Schwerpunkt Kamerun

 
 

Fr. 23. April, 18.30 bis 20 Uhr


Vortrag von Dr. Richard Tsogang Fossi, TU Berlin

In der Kolonialzeit wurden nicht nur Kulturgüter und wissenschaftliche Sammlungen nach Europa verschleppt, sondern auch menschliche Überreste oder Teile lebender Menschen. Diese wurden in die Inventare der Museen aufgenommen. Im Falle Kameruns wird die Zahl der menschlichen Fragmente aus der deutschen Kolonialzeit zwischen 1884 und 1919, die sich in Deutschland befinden, auf über 500 geschätzt, darunter Schädel, Knochen, ganze Skelette, aber auch Haare und Präparate. Die Informationen zu diesen Knochen wurden jedoch nicht immer systematisch erfasst, was heute die Rückführung erschweren kann.

In Kooperation mit:

Logo der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde

Eintritt

€ 8/6
GEV-Mitglieder und Schulklassen frei