Schwarze Frau geschminkt, im Vordergrund Trommeln

Performing Womanhood

Fr. 6. Februar, 18 bis 21 Uhr 

 

Alltägliche Vorstellungen, Praktiken und Rituale rund um das Frausein neu denken

Themenabend mit Jun.-Prof. Dr. Jacky Kosgei, Dr. Gibson Ncube, Prof. Dr. Ursula Offenberger und Bibi Domingo

 

Wir laden Sie herzlich zu einem Themenabend ein, der gemeinsam vom Linden-Museum und dem DAAD-Gastlehrstuhl für Afrikanische Literatur- und Kulturwissenschaften an der Universität Tübingen organisiert wird.

 

Unter dem Titel Performing Womanhood bringt diese Veranstaltung Künstler:innen, Wissenschaftler:innen, Studierende und die breite Öffentlichkeit zusammen, um zu erkunden, wie das Frausein in unserem Alltag dargestellt, erzählt und ritualisiert wird.

 

Dabei gehen wir grundlegenden Fragen nach: Was bedeutet Weiblichkeit für uns? Wie performen wir sie in unserem Alltag? Welche Bilder prägen unsere Vorstellungen von Weiblichkeit?

 

Inspiriert von der Ausstellung Celebrating Womanhood bietet die Veranstaltung einen Raum, um vertraute Vorstellungen, Praktiken und Rituale rund um Weiblichkeit kritisch zu hinterfragen.

 

Von verkörperten Traditionen der Initiation, der Ehe und des Erwachsenwerdens bis hin zu zeitgenössischen Neuinterpretationen in Poesie, Musik und Performance reflektiert die Veranstaltung, wie formelle und informelle Rituale des Werdens und der Zugehörigkeit geschlechtliche Identitäten prägen – und lädt zugleich zu neuen, inklusiven Lesarten von „Weiblichkeit” und ihren Übergängen in einer vielfältigen Gegenwart ein.

 

Durch interdisziplinäre Dialoge, Live-Auftritte und kreative Interventionen wie Poesie-Performances und das gemeinsame Anschauen von Musikvideos rückt die Veranstaltung die Populärkultur in den Vordergrund und eröffnet Gespräche über kulturelles Erbe, feministischen Ausdruck und die Politik der Geschlechterdarstellung über verschiedene Lebensphasen hinweg.

 

Special: Afrodance-Workshop mit Bibi Domingo

 

Jun.-Prof. Dr. Jacky Kosgei ist Juniorprofessorin für Globale Erkenntnistheorien an der Universität Tübingen. Sie ist Mitinitiatorin des neuen Studiengangs BA-NF Afrikanische Literatur- und Kulturwissenschaften und Initiatorin des internationalen, vom DAAD geförderten Mzee Suleimann NyembweGastlehrstuhls für Afrikanische Literatur- und Kulturwissenschaften.

 

Dr. Gibson Ncube ist Dozent am Institut für moderne Fremdsprachen der Stellenbosch University in Südafrika, wo er vergleichende Literaturwissenschaft, postkoloniale afrikanische Kultur sowie Gender- und Queer-Studies lehrt und erforscht. Derzeit ist er Gastprofessor an der Universität Tübingen für den vom DAAD finanzierten internationalen Mzee Suleimann Nyembwe-Gastlehrstuhl für afrikanische Literatur- und Kulturwissenschaften.

 

Prof. Dr. Ursula Offenberger ist Professorin für Methoden der qualitativ-empirischen Sozialforschung an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind qualitative Methoden, Geschlechterforschung sowie Wissenschafts- und Technikforschung.  

 

Bibi Domingo ist ausgebildete Erzieherin und seit über 11 Jahren als Tanz- und Fitnesstrainerin aktiv. Schon früh entwickelte ich eine große Leidenschaft für Bewegung und Musik. Als Trainerin choreografiert sie eigene Tänze und lässt sich von der Energie der Musik inspirieren. Aktuell unterrichtet sie Afrodance für Kids & Adults, Female Hip-Hop, Hip-Hop Kids, African Dance Workout, Step & ABS sowie Twerk. Ihr Unterricht steht für positive Energie, Lebensfreude und Motivation.

In englischer Sprache

 

Reservierung: Tel. 0711.2022-444, anmeldung@lindenmuseum.de

Eine Veranstaltung zum Black History Month in Zusammenarbeit mit: Sektion für afrikanische Literatur- und Kulturwissenschaften, Methodenzentrum und Zentrum für Gender- und Diversitätsforschung (ZGD) der Universität Tübingen

Black History Month Stuttgart Logo
Logo der Eberhard Karls Universität Tübingen

Gebühr

€ 8/6