Schwarz-weiß Bild von Mann mit Fackel im Feld

Black Zombie

 

Sa. 14. November, 13 Uhr

 

Dokumentarfilm von Maya Annik Bedward im Rahmen vom Weird Weekender International Film Festival Stuttgart

 

Von den flackernden Leinwänden der Hollywood-Horrorfilme bis hin zu den verwunschenen Zuckerrohrfeldern im kolonialen Haiti – Black Zombie deckt die verborgenen Ursprünge des Zombies auf und macht ihn wieder zu einem Symbol des Überlebens und des spirituellen Widerstands.

 

Der Dokumentarfilm blickt hinter die blutgetränkten Kulissen des modernen Horrors, um die verborgenen und beunruhigenden Ursprünge des Zombies aufzudecken. Lange bevor er mit fleischfressenden Ghulen in Verbindung gebracht wurde, war der Zombie eine lebendige Metapher für die Sklaverei: kein Monster, sondern das ultimative Opfer der kolonialen Macht. Ein Symbol für geraubte Selbstbestimmung wurde zu einem Objekt der Angst umgedeutet, während schwarze spirituelle Traditionen verzerrt, sensationslüstern dargestellt und ausgelöscht wurden.

 

Regisseurin Maya Annik Bedward zeichnet die Entwicklung des Zombies vom kolonialen Haiti bis ins heutige Hollywood nach und beleuchtet dabei Kultfilme wie White Zombie, Night of the Living Dead und The Serpent and the Rainbow anhand von Archivmaterial, Verité-Szenen und Interviews mit Kulturhistorikern, Künstlern und Genre-Legenden wie Yves-Grégory Francois, Mambo Labelle Déesse, Slash, Tom Savini und Zandashé Brown.

 

Kanada, 2026, 90 Min., Originalfassung (Englisch, Französisch, Haitianisch-Kreolisch) 

 

Ort: EM – Innenstadtkinos Stuttgart, Bolzstr. 4

In Kooperation mit:

Eintritt

€ 12/10