Hidden Statement – Art in Afghanistan

 
 

So. 2. Juni, 13 bis 18 Uhr


Thementag zu Kunst in Afghanistan und zur Situation von Künstler:innen im Land

Die Lage in Afghanistan erschwert nicht nur das alltägliche Leben der Menschen, das von Gewalt, der permanenten Sorge um nahestehende Menschen, Angst, Flucht, aber auch Widerstand geprägt ist, sondern bringt das künstlerische Schaffen nahezu zum Erliegen. Obendrein haben die Taliban die künstlerische Darstellung von Lebewesen, besonders Menschen, komplett untersagt. Kunstwerke wurden und werden aus Sicherheitsgründen teils von den Künstler:innen selbst zerstört, teils fielen sie Plünderungen und gezielter Zerstörung bei Hausdurchsuchungen zum Opfer oder mussten bei der Flucht zurückgelassen werden. Viele Arbeiten existieren jedoch noch im Verborgenen, andere nur noch in der Dokumentation. Gleichzeitig leisten auch immer noch Künstler:innen Widerstand, in dem sie ihrer Meinung durch ihr Schaffen Ausdruck verleihen – entgegen aller Hindernisse und Verbote.

Um den Künstler:innen in Afghanistan wieder zu ermöglichen am internationalen Kunstdiskurs teilzunehmen und ihrem Werk zur Sichtbarkeit zu verhelfen, initiierte der Nassauische Kunstverein Wiesbaden eine digitale Ausstellungsserie mit Einzelausstellungen der aus Sicherheitsgründen unter einem Pseudonym verborgenen Positionen: Hidden Statement.

Wir zeigen an diesem Tag einige dieser Arbeiten digital im Museum und sprechen mit zugeschalteten Künstler:innen über ihre Kunst und ihre Arbeit im Verborgenen.

Mit Yama Rahimi (Künstler und Aktivist), Atene Sultani (Künstlerin), Elke Gruhn (Nassauischer Kunstverein Wiesbaden), Till Ansgar Baumhauer (Künstler), Mahsa Falah und Zohal Shuja (Projektteam Hidden Statement)

 

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Eintritt

Ausstellungseintritt

Logo Hidden Statement. Schwarze Schrift auf violettem HIntergrund
Logo Nassauischer Kunstverein Wiesbaden